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Ecuador erleben!
2 Hempispären - 32 Klimazonen - ein LAND!
1. Tag: Kolonialbauten und glitzernde Bankpaläste: Schon beim Anflug auf Quito, blitzen uns die Schneekuppen des Cotopaxi´s und Chimborazos´s im morgendlichen Sonnenlicht  ihr  “HOLA”  zu.  Die kühle Morgenluft lässt unsere Geister wieder erwachen. Wir stürzen uns in das Gewühl des “Trole” um uns auf die Kontraste des modernen und kolonialen Quitos einzustimmen. Buntbekleidete Indianerfrauen, mit ihren Babys auf dem Rücken, Früchte oder Kaugummis anbietend, stehen vor pompösen Glaspalästen in die mit westlicher Hektik Bankangestellte mit Schlips und Kragen ein- und auseilen. Wir gehen staunend durch pittoreske Strassen, gepflasterte Gassen, kolonialen Häuserzeilen, prachtvolle Kirchen, Klosterhöfe, Paläste und Plätze.  Eine Verschnaufpause bei einem Tinto in der Cafetería Tianguez unter den Galerien der San Francisco Kirche, vor uns das bunte Treiben auf dem Kopfsteinpflaster der Plaza.
5. Tag:  Pazifik und Hängematte: Mit der “Ranchera”, ein luftiges offenes Transportmittel, schaukeln wir zurück nach San Vicente und setzen rüber nach Bahiá de Caráquez. Zehnstöckige Beton-Phantasien á la Miami an der Vorzeige-Uferpromenade, dahinter breite Strassen ohne Verkehrslärm, schattenspendende Kolonnadengänge, verwitterte Balustraden. Die Stadt der “zwei Gesichter”!  Hoch über dem Meer an Klippen vorbei hinunter zur idillischen Bucht von Chirije. Endlich Hängematte – Strand – feiner Sand – glitzerndes Meer – erfrischener Cocktail – Postkarten-Sonnenuntergang – vorzügliches Ceviche. Einige sind auf den Spuren der 5.000 Jahre alten Bahíakultur. Die anderen interessieren sich mehr für den tropischen Trockenwald. 
6. u. 7. Tag: Landschaftlicher Farbkasten:  Von der Küste vorbei an endlosen Bananen- und Kakaoplantagen durch die Andentäler hinauf zur eisigen Paramolandschaft auf 3.200 m. Spüren die fröstelnde Kälte: Pullover und Mützen müssen raus. Abends im Black Sheep Inn beim heissen Tee hören wir alte Legende der Hochlandindianer.

Vom schroffen Kraterrand des Quilotoas schwindelerregende Aussicht. Schweigend liegt tief unter uns azurblau die Lagune. Aus dem Nichts tauchen ponchobekleidete Indios auf. Geduldig und respektvoll  warten Sie bis wir uns ihren Bildern zuwenden. Feilschen ist angesagt! Farbenfrohes Getümmel auf dem Markt von Saquisili. Ich bin ganz stolz auf meinen erstandenen “Tupo” (Silbernadel zum Zusammenhalten des Ponchos). Heisser “Canelazo” gegen die eisige Kälte des Riesengletschers “Herrn des Schnees”: Chimborazo.
14. Tag: Fast wie Tarzan – unvergessliche Romantik: Baeza: Schaukeln auf der Hängebrücke. Papallacata: ein traumhaftes Örtchen in einer grünen Talmulde. Haben den Eisriesen Antisana von unserer herrlich warmen Thermalquelle aus gesehen. Mit Heisshunger verspeisen wir das sehr schmackhafte Forellengericht. Nachts – in der heissen Quelle liegend – ein Glas Sekt in der Hand unter dem prächtigen Sternenhimmel von Ecuador. Eine Sternschnuppe – Mein Wunsch: Öfters solche Romantik!
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Schon mal was von “Permaculture“ gehört? Wir wussten gar nicht, dass Bananen in Plastiktüten wachsen. Alles, damit sie bei uns fleckenlos auf den Tisch kommen. Welch ein Genuss, die Banane von der Staude direkt in den Mund!
Reiten, Kühe treiben, melken, Käse herstellen, Süßwasserkrabben fischen, Holzlöffel schnitzen und Schönheitssession: Gesichtsmaske und Shampoo aus organischen Essenzen ausprobieren. Berufung zum Deutschlehrer in der kleinen Dorfschule unter Beweis stellen.
9. Tag: Cuenca – das Athen Ecuadors: Widerspenstige Cañari, kriegerische Inkas, goldgierige Spanier, französische Jesuiten, geborene Poeten und ein olympischer Langstreckensieger: dies sind die Argumente der stolzen Kulturmetropole mit viel Provinzcharme. Gemütliches Bummeln durch die Pflastersteinsträsschen mit den schmiedeeisernen Balkönchen, die Zeit scheint auf nostalgische Weise stehengeblieben zu sein.
Bedeutenste Kunsthandwerkzentrum Ecuadors. In Chordeleg kann ich dem Gold- und Silberschmuck nicht widerstehen. Ein tolles Andenken so ein edler Panamahut !  Der Hutmacher Alberto Pulla erzählt ganz stolz, dass noch kein “Gringo” sein Geschäft ohne Hut verlassen hätte. Keramik – Lederartikel – Antiquitäten – Ikatwebereien – Korbflechtereien !
8. Tag:  Mit dem Zug zur Teufelsnase: Wir können es kaum erwarten, das “Dampfross” zu besteigen. Durch faszinierende Landschaft! Absoluter Höhepunkt : auf dem Dach des Wagons! Um die berüchtigte Teufelsnase! Teilweise scheint der Zug zu schweben! Unser freundlicher Fahrer erwartet uns nach diesem Abenteuer!
10. u. 11. Tag: “Tor zum Dschungel”: Baños. Das “Tor zum Dschungel” zu Füssen des Tungurahua 5.016 m! Mildes, frühlingshaftes Klima.  Schachbrettartig angelegte Strässchen mit subtropischen Vorgärten. Gemütliche Cafés und es gibt so ziemlich alles was der Gaumen begehrt. Ich muss unbedingt Zuckerrohr probieren. Einige sind Reiten gegangen, die anderen erforschen mit Mountainbikes die Umgebung. Andere wollen sich unbedingt in den Thermalbädern aalen. Abends Peña – wir singen mit – wir tanzen bis zum frühen Morgen.
12. -13. Tag: “Die grüne Lunge des Planeten”: Puyo – Inspektion der Zuckerrohrschnapsdestellerie in Puyo (Alkoholgehalt 80%!) Fahrt in die Amazonia. Wir in die Gummistiefel - Wanderung oder Kanufahrt – Dschungelsound – wundersame Luft – lachend schleppen wir uns die letzten Minuten zur Lodge - wir fühlen uns euphorisch!  
Wie die Wölfe stürzen wir auf die paradiesischen Speisen. Wer noch Kondition hat geniesst den Sternenhimmel am Lagerfeuer. Mit der Musik des Dschungels schlafe ich zufrieden ein. Medizinische Pflanzen – Urwaldhospital - der Shaman lässt seinen Wedel über unsere Köpfe schweben – Goldwaschen – in aufgeblasenen Autoreifen den Fluss Arajuno runterschwimmen. Ich wollte schon immer mal nach zitronenschmeckende Ameisen propieren!?! Unvergessliche Abenteuer.
15. Tag: Äquatortaufe: Äquatortaufe auf der Weltmitte – sogar mit Sekt und Urkunde – damit man uns auch glaubt! Ethnologisches Museum – wir alle durchleben unsere Reise noch einmal! Nachmittag: Unumgänglich noch über die Amazonas zu schlendern und die letzten Kunsthandwerkartikel erobern – unbedingt ! Zum Glück darf ich nur einen Koffer mitnehmen! Bei feuriger lateinamerikanischer Musik toben wir uns noch einmal aus, auch um keine Melancholie des Abschiednehmens aufkommen zu lassen.
16. Tag: Heimreise: Noch einen letzter wehmuetiger Blick auf das  unvergessliche Ecuador!
2. Tag - 4. Tag:  Bei den Montubios wie Robinson Crusoe
Während des Fluges nach Bahía de Caráquez (Manta) wird uns erzählt, dass es auf der ganzen Welt 37 Klimazonen gibt. Ecuador hat davon 32!  Warme Küstenbrise weht uns entgegen. Auf der heissen Küstenstrassen, gesäumt von breiten Sandstränden über Canoa bis Rio Muchacho zur Einfahrt der Öko-Farm Tauro. Wir satteln im wahrsten Sinne des Wortes um. Durch trockene Buschlandschaft bis zur Farm zu unserem Baumhaus! Wer hatte noch nie den Traum wie Robinson Crusoe im Baumwipfel zu übernächtigen? Wir erfahren über Aufforstung und Techniken des organischen Anbaus.
Edited Peter May Codeso
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