Auf den Spuren von Alexander v. Humboldt
Mittwoch 1. Tag: Ankunft in Quito ( ca.1,5 Mio Einwohner) Übernachtung im hübschen Hostal Cayman.
Donnerstag 2. Tag: Besuch des historischen Stadtteils der Kolonial-hauptstadt Quito mit seinen zahlreichen Kirchen, Klöstern und Museen. Die Altstadt wurde von der UNESCO 1978 unter Weltdenkmalschutz gestellt. Belebte Plätze, bunte Straßenmärkte, imposante Kirchen und Kolonialbauten stehen im Kontrast zu den Glassfassaden der modernen Hochhäuser. Kirchen, wie La Compañía, die Kathedrale; die Kirche San Francisco; der Platz La Independencia und der Präsidentenpalast machen einen freundlichen Eindruck voller Charme. . Vom Hausberg Quitos, dem „Panecillo“ hat man eine grossartige Sicht über den gesamten noerdlichen Stadtteil.
Freitag - 3. Tag: Fahrt über Cayambe in die noerdlichen Provinz Imbabura, auch „Provinz der Seen” genannt. Hier leben die meisten Indiokommunen. Besuch des berühmten Marktes von Otavalo (dem groessten ganz Suedamerikas) und der “Plaza del Poncho”, wo Sie Gelegenheit haben, Kunsthandwerk, insbesondere die mit altindianischen Motiven geschmückten Webarbeiten, Textilien, Lederwaren, “Shigras” - aus Hanf geflochtene Taschen, Holzschnitzarbeiten und vieles mehr zu erwerben. Handeln ist ein „Muss“! (Jedoch Vorsicht vor Taschendieben !) Noch heute tragen die Otavaleños ihre traditionelle Tracht: die Männer weisse, wadenlange Hosen, Sandalen, einen Poncho und einen langen schwarzen Zopf, die Frauen kunstvoll bestickte Blusen und lange schwarze oder blaue Röcke. - Anschliessend Fahrt nach Cayapas, mit der typischen Páramovegetation, (grasbewachsene Hochebenen) zahlreichen Orchideen und einem herrlichen Ausblick auf das weite Hochtal von Otavalo. Übernachtung in der hübschen und typischen Hazienda Palmeras de Quisinche.
Samstag – 4. Tag: Von Otavalo fahren wir zur „Mitad del Mundo“ (Mitte der Welt) und besuchen das Äquatordenkmal sowie das interessante Museum Intiñan. Sie haben die Möglichkeit, mit einem Bein in der südlichen, mit dem anderen in der nördlichen Hemisphäre zu stehen. Fotografieren eine Pflicht! Weiterfahrt nach Mindo, einer der bekanntesten Vogelbrutstaetten. (Es wurden ueber 360 verschiedene Arten gezählt). Übernachtung in der ausgesprochen schönen und gemütlichen Hostería Sachatamía.
Montag – 6. Tag: Vormittags Wanderung durch den unter Naturschutz stehenden tropischen Urwald „La Perla“. Ein einheimischer Führer wird Ihnen die Vielfaeltigkeit der Urwaldriesen, Schlingpflanzen, Wanderpalmen, Drachenblutbäumen und verschiedener medizinischer Pflanzen erklaeren. Anschliessend Besuch einer Ananasplantage – geniessen Sie die frisch gepflückten Ananas. Zweite Übernachtung in der Hostería Don Gaucho.
Telefonos:
(+593) 02- 222 26 55
02- 254 52 42
09- 944 83 76
Samstag – 11. Tag: Stadtbesichtigung von Cuenca (ca.200'000 Einwohner) Cuenca gilt nach Quito als die schoenste und meist besuchte Stadt des Landes. Lassen Sie sich bezaubern von den kopfsteingepflasterten Strassen, .den eleganten, schmiedeeisernen Balkonen, den blumengeschmückten Plätzen, den Kirchen und Klöstern im Kolonialstil und alten Villen. Besuch der Inka-Ruinen “Todos los Santos”. - Auf der Fahrt nach Guayaquil durchqueren wir den Nationalpark Cajas: ca 2-stündige Wanderung, vorbei an zahlreichen kleinen Lagunen (es gibt davon mehr als deren 230 !) und durch die einmalige Vegetation des Páramo. Weiterfahrt nach Guayaquil, der grössten Stadt Ecuadors (ueber 2,5 Mio. Einwohner). Abendbummel über den Malecón, das Geschaefts und Vergnuegungsviertel. - Übernachtung im Hostal Quil.
Sonntag – 12. Tag: Rückflug nach Europa oder Anschlussprogramm Nationalpark Machalilla oder Galapagos

Mittwoch – 8. Tag: Über die „Strasse der Vulkane“ fahren wir zum Nationalpark Cotopaxi mit dem hoechsten, noch aktiven schnee- und gletscherbedeckten Vulkan der Welt. (5.897 m). Wir wandern um den See Limpiopungo, wo sich uns ein einmaliger Ausblick auf die weisse Pyuramide des Cotopaxi bietet..-
Unterwegs Besuch des kleinen Stammes der Salasaca. Sie verkaufen wunderschoene Teppiche und Textilien, handgearbeitet auf ihren traditionellen Webstühlen. - Es geht weiter nach Baños, auch „Tor zum Dschungel“ genannt, welches zu Füssen des aktiven und zeitweise sehr gefaehrlichen Vulkans Tungurahua liegt. Baños: Stadtbesichtigung und Übernachtung in der Hostería Monteselva.
Donnerstag – 9. Tag: Nach dem Frühstück besteht die Möglichkeit, Fahrräder zu mieten und durch das wunderschöne Tal von Baños über die „Strasse der vielen Wasserfälle“ bis nach Rio Verde, zur sogenannten „Teufelspfanne“ („Pailon del diablo“) zu fahren. Am Nachmittag führt uns die Reise durch malerische Indigenagebiete in das geruhsame Riobamba, Hauptstadt der Provinz Chimborazo. Mit etwas Glück können wir den imposanten Gletscher des Chimborazos, des hoechsten Berges Ecuadors
( 6310 m), des „Herrn des Schnees“ bewundern. Übernachtung in der Hazienda El Troje, welche mit huebscher Aussicht auf das Tal des Rio Chambo bietet.
Freitag – 10. Tag: Am frühen Morgen Fahrt mit der legendären Andenbahn von Riobamba über die berühmte „Teufelsnase“. Besonders abenteuerlich ist es, oben auf den Waggons sitzend die Zick-Zack Fahrt bei der Teufelsnase zu erleben. In Alausí erwartet uns unser Auto oder Bus, und die Reise geht weiter über Ingapirca, dem bedeutendsten Monument prähispanischer Kulturen in Ecuador, nach Cuenca. Übernachtung im Hotel Quijote.
Anmerkung: Sollte der Zug nicht fahrtuechtig(!) sein werden wir Cuena mit dem Bus/Auto erreichen.

Sonntag – 5. Tag: In „Mindo Lindo“ besuchen wir die bekannte Biologin/Ornithologin, Frau Dr. Brieschke, die u.a. umfangreiche Studien über die endemischen Kolibri-Arten Ecuadors erstellt hat. Geniessen Sie es, die wunderschoenen Winzlinge bei ihrem Schwirren um die Blueten zu beobachten. Auch Schmetterlingsfreunde können hier so manches Prachtsexemplar antreffen. Vom Regen- und Nebelwald geht es hinunter in die Küstenregion zum privaten ökologischen Reservat Ali Alpa, 400 m über dem Meeresspiegel gelegen. Auf ca. 50 Hektar finden wir Urwald und tropische Plantagen. Es wird uns über den organischen Anbau tropischer Früchte und Pflanzen erzählt. Anschliessend Wanderung durch den Wald mit seinen verschiedenen Baum- und Bambusarten. Übernachtung in der Hostería Don Gaucho. Ein entspannendes Bad im Fluss oder im Swimmingpool wird empfohlen.

Dienstag – 7. Tag: Vormittags geht es in das Reich der Colorado-Indigenas bei Santo Domingo. Die Frauen tragen einen quergestreiften bunten Lendenschurz, die Männer einen schwarz-weissen. Auffaellig ist das rotgefaerbte, kappenartig geschnittene Haar. Wir lernen auch etwas über die Schamanenheilkunst, den Anbau tropischer Produkte und die Lebensweise dieses kleinen Stammes kennen. Danach Rueckfahrt ins Hochland bis nach Aloasí zur gemütlichen Hostería La Estación, eines ehemaliges Bahnhofgebaeudes !
ANSCHLUSSPROGRAMM NATIONALPARK MACHALILLA
Sonntag – 12. Tag: Fahrt über die „Sonnenroute“ nach Puerto López, einer kleinen Hafenstadt, bekannt als ruhig, mit warmem Meerwasser und ausgedehnten sauberen Sandstraenden. Von der Hostería Mandála kann man 3 km in Richtung Norden dem Pazifik entlang spazieren, die schöne Landschaft und die erfrischende Meeresbrise genießen. In der anderen Richtung beabachten Sie die Fischer bei ihrer harten Arbeit. - Übernachtung in der Hostería Mandala.
Montag – 13. Tag: Mit mehr als 55.000 Hektar umfasst der Machallila Nationalpark auch die Inseln “Isla de la Plata“ und „Salango”. Er ist der einzige Park Ecuadors, der sich von den Bergen bis zum Meer erstreckt, Er besitzt sowohl äquatoriale Trocken- sowie tropische Regenwaelder (Windjacke und Pullis nicht vergessen).
Ausflug zur Isla de la Plata. Diese Insel ist in anderthalbstuendiger Bootsfahrt ab Puerto López aus zu erreichen, wird auch „Klein Galápagos“ genannt. Man begegnet dort Blaufusstoelpeln, Fregattvoegeln, Korallenriffen und einer Vielfalt von bunten Fischen. Die Beobachtung ist ein beeindruckendes Spektakel. Sie beginnt Ende Juni und endet Anfang Oktober.
Dienstag – 14. Tag: Wir besuchen die Gemeinde Agua Blanca, 12 km von Puerto López entfernt, treffen Sie auf eine ökotouristische Attraktion. Interessant für Archäologieliebhaber ! Es können sowohl Wanderungen als auch Ausritte hoch zu Ross in den Nebelwald von San Sebastian unternommen werden oder man kann ein Bad im See nehmen, dessen schwefelhaltiges Wasser eine medizinisch-heilende und verjüngende Wirkung haben soll. Am Spätnachmittag Fahrt nach Guayaquil.
Mittwoch – 15. Tag: Rückflug oder Anschlussprogramm Galapagos
Durchführungsgarantie ab 2 Teilnehmern (Preis pro Person)
12 Tage Rundreise:
Unterbringung in Doppelzimmern: USD 1.184
Einzelzimmerzuschlag: USD 136
Anschlussprogramm Nationalpark Machalilla:
Unterbringung in Doppelzimmern: USD 412
Einzelzimmerzuschlag : USD 45
Anschlussprogramm Galapagos (8T/7N):
- Unterbringung in Doppelzimmern von: USD 720
- Übernachtungen mit Frühstück in Hotels oder Haziendas der gehobenen Mittelklasse
- deutschsprachige Reiseleiter ab Quito/bis Guayaquil
- Alle Eintritte (Museen, Nationalparks und – Reservate – Zugfahrt zur „Teufelsnase“
- Tagesausflug zur Isla de la Plata
Nicht imbegriffen:
- Flughafengebühr beim Verlassen des Landes USD 25
- Flugticket Galapagos + Eintritt in Nationalpark Galapagos USD 100
- Übrige Verpflegung und Getränke
Weitere Rundreisen:
- Auf den Spuren v. Humboldt