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Galapagos
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Galapagosinseln (Kurze Beschreibung)
San Cristobal: Ist seit über hundert Jahren bewohnt, Grund dafür sind hauptsächlich die vielen Süßwasserquellen. Informationszentrum von Baquerizo Moreno, welches einen hervorragenden Einblick in die faszinierende Geschichte und Naturwelt der Galapagos-Inseln gibt. Süßwasser-Kratersee El Junco: man kann hier Darwinfinken, Fregattvögel und Regenbachvögel beobachten.
Santa Cruz Island: Die bevölkerungsreichste Insel von Galapagos. Hier befindet sich die Forschungsstation Charles Darwin in Puerto Ayora. Außerdem befindet sich in der Station ein Aufzuchtszentrum der kleinen Elefantenschildkröten, der Riesenschildkröten, sowie anderer vom Aussterben bedrohter Tiere und das Informationszentrum “Van Strählen”. Neben einem Überblick über die verschiedenen Vegetationen der Insel erhält man einen Einblick in die geologische Vergangenheit: der Lavatunnel von Bellavista, es sind lange Tunnel unter der Erde, die entstanden sind, als die Lava an der Oberfläche bereits hart wurde und unter der Erde noch weiter floss.
Bartolome: Die Insel Bartolomé ist 1,2 qkm gross und liegt nahe der Ostküste von Santiago. Die Landschaft ist atemberaubend. Schwarze Lavafelder und graubraune Schlackenkegel kontrastieren mit grünen Vegetationsinseln und grellweissen Sandstränden. Das Wahrzeichen der Insel ist Pinnacle Rock, eine Felsnadel im Meer. Lavaformationen in unbeschreiblichen Farben und Formen, zahlreiche Vulkankegel in bizarrer Mondlandschaft, Pinguine, Meeresschildkröten und Haie in der Bucht.
Española: Punta Suarez: Einer der aufregendsten Beobachtungsplätze für Ornithologen: Blaufußtölpel, Maskentölpel, Spottdrosseln, Austernfischer, Gabelschwanzmöwen, Darwinfinken, Albatrosse (April bis Dezember). Gardner Bay: weißer Korallensandstrand mit verspielten Seelöwen. Espanola ist eine flache, felsige Insel von 60 qkm Grösse. Beim sog. Blasloch brandet das Meerwasser in eine Felsspalte, die sich in Meeresspiegelhöhe befindet. Dort ist es dann gefangen und kann nur nach oben ausweichen, so dass bis zu 30 m hohe Fontänen entstehen. Die Meerechsen auf Espanola sind auffallend rot und grün gefärbt - diese Art ist endemisch - sie kommt nur auf dieser einen Insel vor.
Floreana: Post-Office-Bay: oliv-farbener Strand, nistende Meeresschildkröten und gelegentlich Flamingos in Punta Cormorant; die Teufelskrone, ist ein versunkener erodierten Vulkankegel. Kegelförmige Hügel und trockene Vegetation bestimmen das Landschaftsbild dieser magisch anziehenden Insel. Auch die menschliche Geschichte dieser Insel (legendäre deutsche Auswanderin Margarete Wittmer) hat einiges Interessantes vorzuweisen.
Genovesa: Der Name wurde von Genua abgeleitet. Columbus wurde in Italien geboren. Größe: 14 Km2. Diese Insel wird von rotfüßigen und maskierten Boobies, tropischen Vögeln, zweipelzigen Seelöwen, Seeleguanen, Möven mit gespaltenem Schwanz, Haien und Fregatten bewohnt.
Isabela: Tagus Cove: ein ehemaliger Piratenschlupfwinkel, Felsinschriften aus der Piratenzeit, Kratersee, Steilküste mit reichem Tierleben, flugunfähige Kormorane, Galapagospinguine; Trekking zu Fuß und zu Pferd auf die Vulkane Alcedo (Riesenschildkröten-Kolonien).Alternativ Sierra Negra.
Santa Fe:  Ein bis zwei Bootsstunden östlich von Puerto Ayora liegt die meist von Opuntia-Kakteenwäldchen und Palo Santo-Bäumen überzogene Insel Santa Fe. Bereits beim Ausbooten wird man von einer Kolonie blökender Seelöwen begrüßt. Grosse, gelbe Landleguane, wie sie mit ihrer hellen Farbschattierung nur auf Santa Fé zu sehen sind, kreuzen den Weg.
Plaza ist nur 13 ha gross und liegt vor der Ostküste von Santa Cruz. Sie beherbergt  eine erstaunliche Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Charakteristisch sind die Galápagos-Sesuvien, die in der Regenzeit die Insel mit einem grünen Teppich überziehen, der dann während der Trockenzeit zu einem tiefen Rot wechselt. Zu sehen: Landleguane, Galápagos-Seelöwen, Goldwaldsänger, Gabelschwanzmöwen, Sturmtaucher, Rotschnabel-Tropikvögel, Grüne Meeresschildkröten, Haie,  Madeira-Wellenläufer, Braune Pelikane, Prachtfregattvögel, Blaufusstölpel, Maskentölpel, Meerechsen.
Seymour: Die 1,9 qkm Insel Seymour ist sehr flach und entstand durch Hebung des Meerbodens über den Wasserspiegel. Die Vegetation bilden Opuntien und Palo Santo Bäume, die während der Trockenzeit blassgrau sind und keine Blätter tragen. Eine besondere Attraktion dieser Insel sind die grossen Nistkolonien von Prachtfregattvögeln und Blaufusstölpeln.
Rabida: Einige Kilometer südlich von Santiago liegt diese 5 qkm grosse Insel. Hier befindet sich die grösste Vielfalt an Lavatypen, die durch ihren hohen Anteil von Eisenoxyd vorwiegend rot sind; auch der Strand von Rábida ist rot gefärbt. Hinter den Küstendünen im Norden liegt eine idyllische Salzwasserlagune. Die Vegetation dieser Insel war stark geschädigt durch Überweidung von eingeführten Ziegen. Nach deren Ausrottung erholt sich die Vegetation inzwischen wieder. Braune Pelikane,  Blaufusstölpel,  Sandregenpfeifer, Stelzenläufer, Flamingos, Geisterkrabben, Darwinfinken gibt es hier zu sehen..
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